24-Stunden-Sightseeing-Tour Bremen

 

Lohnt sich Bremen? Diese Frage stellten wir unserer Freundin, einer waschechten Bremerin. Aber natürlich bekamen wir zu hören: „Bremen ist die schönste Stadt der Welt!“ Das wollten wir bestätigt wissen. Also machten wir uns auf nach Bremen und wir waren absolut überrascht, was für ein schnuckeliges Städtchen uns erwartete: schöne Fassaden im historischen Altstadtkern, schiefe und bunte Fachwerkhäuschen und natürlich der klassische norddeutsche Klinker!

Hier geben wir Euch Tipps für eine 24-Stunden-Sightseeing-Tour durch Bremen!

1.Historischer Stadtkern

Rathaus, Roland, Petri-Dom, Ratskeller, Bremer Stadtmusikanten

Das Bremer Rathaus, das im 15. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance und Gotik erbaut wurde, gehört zusammen mit der Roland-Statue zum UNESCO-Weltkulturerbe und lohnt einen Besuch der Oberen Halle und Güldenkammer. Der Roland ist mit den Bremer Stadtmusikanten das Wahrzeichen der Stadt.

Im 600 Jahre alten Ratskeller lagern 650 Sorten deutscher Weine. Im Restaurant könnt Ihr Bremer Spezialitäten wie Bremer Kartoffelsuppe, Knipp & Pinkel essen.

Die Bronzeplastik der Bremer Stadtmusikanten stammt von Gerhard Marck aus dem Jahre 1951 und dient wie soviele Bronzestatuen anderer Städte als Glücksbringer. Dazu muss man beide Vorderläufe des Esels gleichzeitig anfassen. Hier unbedingt einen Fotostopp einlegen! Und überhaupt begegnet man in der Stdt den Bremer Stadtmusikanten sehr häufig.

Der über 1200 Jahre alte St. Petri-Dom ist eine evangelische Kirche aus der Romanik. Die imposanten Kirchtürme wurden erst 1901 fertiggestellt.

Rund um den historischen Stadtkern gibt es sehr schöne Häuser aus der Weserrenaissance und Cafés, die zum Verweilen einladen.

Restaurant-Tipp:

Das Intermezzo, ein Café und Bistro direkt am St. Petri-Dom im Klostergarten. Tolles Ambiente!

Die Kaffemühle: Alte Mühle, in der man herrlich frühstücken kann!

2. Böttcherstrasse

Schnuckelige Einkaufsgasse, Museen, Bonbon-Fabrik

Die an den Marktplatz angrenzende Böttcherstraße ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Hier tummeln sich ab 10 Uhr schon die Touristengruppen. Sie entstand Anfang des 20. Jahrhunderts (um 1920) und lockt mit netten Geschäften wie der hervorragenden Kaffeerösterei Böttcher, einem schönen Seifen-Laden und der Bonbon-Fabrik. Außerdem sind hier die Museen von Paula Modersohn-Becker und das Roselius-Museum angesiedelt. Sie sind überschaubar, aber absolut sehenswert!

3. Schnoorviertel

Fachwerkhäuser, Bremer Geschichtenhaus, Weserpromenade Schlachte

Das Schnoorviertel ist fast wie ein Schlumpfdorf. Überall stehen aneinandergereiht in unterschiedlichen Farben Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Neben hübschen Geschäften, gibt es hier viele kleine Cafés und Restaurants.

Sehr berühmt ist das Katzencafé, in dem jedoch keine Katzen zu finden sind und das eher ein Restaurant als ein Café ist! Otto Waalkes und Roger Moore waren schon dort.

Sehr nett ist das Bremer Geschichtenhaus, in dem Geschichten zu berühmten Bremer Stadtpersönlichkeiten erzähl werden.

Die Schlachte ist eine Promenade an der Weser mit zahlreichen Cafés und Restaurants.

4. Museen

Kunsthalle, Universum, botanika, Raumfahrtführung

Wenn man in Bremen ist, sollte man unbedingt ein Museum besuchen, denn Bremen hat so viele zu bieten!

In der Kunsthalle werden Gemälde aus 600 Jahren gezeigt, unter anderem namhafte Imressionisten und Sonder-Ausstellungen.

Das Universum ist eine interaktive Ausstellung der Bereiche Technik, Natur und Mensch.

Auf über 4000 qm findet man in der botanica eine faszinierende Welt der Pflanzen mit interaktiven Experimenten, Gewächshäusern etc.

Bei der Raumfahrtführung von Airbus Defence & Space werden Fragen beantwortet wie: Wie kommen Wasser und Lebensmittel zu den Astronauten? Wie lebt, schläft und forscht man bei Schwerelosigkeit?

5. Ausflüge

Blockland, Bremerhaven, Helgoland

Macht einen Ausflug ins Bremer Umland und genießt das Blockland. Dort könnt Ihr eine schöne Radl-Tour unternehmen und Picknick machen.

Oder fahrt in die Seestadt Bremerhaven, wenn ihr eine frische Meerbrise abbekommen möchtet.

Noch mehr Meer habt Ihr auf der einzigen deutschen Hochlandinsel Helgoland. Mit der Fähre ab Bremerhaven seid Ihr in nur drei Stunden auf der insel.

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