Bei unserem Wochenendtripp in Stuttgart stand natürlich auch das Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen auf dem Programm. Und, was soll ich sagen: Es hat uns deeeeutlich besser gefallen als erwartet – und das, obwohl wir keine eingefleischten Autoliebhaber sind. Natürlich dreht sich hier alles um schnelle Autos, Design, Technik und Motorsport. Aber die Ausstellung ist so modern, verständlich und abwechslungsreich gemacht, dass man auch ohne großes Vorwissen und Auto-Leidenschaft gut reinkommt.
Porsche Museum Stuttgart: Lohnt sich der Besuch auch für Nicht-Autofans?
Ein kurzer Blick in die Geschichte des Porsche Museums
Das heutige Porsche Museum wurde 2009 am Stammsitz von Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen eröffnet. Es zeigt die Geschichte der Marke Porsche lebendig und modern – von frühen technischen Entwicklungen über legendäre Modelle bis hin zu Motorsportklassikern und aktuellen Themen.
Auf rund 5.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind mehr als 80 Fahrzeuge und zahlreiche kleinere Exponate zu sehen, darunter bekannte Modelle wie der Porsche 356, 911 oder 917. Spannend fanden wir auch, dass viele Fahrzeuge nicht nur reine Museumsstücke sind, sondern grundsätzlich weiterhin fahrbereit bleiben.
Wahnsinnig schöne Architektur
Schon von außen ist das Porsche Museum ein echtes Highlight. Die Architektur ist futuristisch, klar und ziemlich beeindruckend. Das Gebäude wirkt fast so, als würde es über dem Boden schweben! Auch innen ist das Museum sehr großzügig und modern gestaltet. Die Autos stehen nicht einfach nur dicht an dicht in einer Halle, sondern werden richtig schön inszeniert. Man kann sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, reinsetzen und ansehen darf man sie verständlicherweise aber nicht.
Auch für Menschen, die sich nicht so gut mit Autos auskennen
Was uns besonders positiv überrascht hat: Das Porsche Museum funktioniert nicht nur für absolute Autofans. Natürlich kommen Porsche-Liebhaber hier voll auf ihre Kosten, aber auch Besucher, die sich bisher wenig mit Autos beschäftigt haben, werden gut abgeholt.
Der Audioguide ist dabei wirklich hilfreich. Er erklärt die wichtigsten Hintergründe verständlich und nicht zu technisch. Dadurch ist der Besuch auch für Kinder oder Menschen spannend, die nicht sofort jedes Modell erkennen oder mit Motorsportgeschichte vertraut sind. Auch in Bewertungen wird der Audioguide immer wieder positiv erwähnt, weil man die Ausstellung damit gut im eigenen Tempo erleben kann.
Interaktive Highlights: Formel-1-Simulation und Foto im Porsche 911
Neben den ausgestellten Fahrzeugen gibt es auch ein paar interaktive Stationen, die vorallem bei unseren kleineren Kindern gut ankamen. Besonders viel Spaß gemacht hat uns die Simulation eines Formel-1-Rennens, bei der man gegeneinander antreten kann. Das ist natürlich nicht nur für Kinder cool, sondern auch für Erwachsene, die plötzlich doch ihren inneren Rennfahrer entdecken. Ein weiteres Extra: Man kann ein Foto in einem Porsche 911 machen. Das ist ein kleines, aber nettes Highlight – vor allem, wenn man sich sonst eher selten in so ein Auto setzt.
Gut zu wissen
Für eine kurze Pause gibt es im Porsche Museum ein kleines Bistro. Das ist praktisch, wenn man nach dem Rundgang noch etwas trinken oder eine Kleinigkeit essen möchte. Es ist kein riesiger Foodspot, aber für einen Museumsbesuch völlig ausreichend. Ein kleiner Minuspunkt sind die wenigen Schließfächer. Gerade wenn viel los ist oder man mit Jacken, Taschen oder Kindern unterwegs ist, kann das etwas unpraktisch sein. Außerdem liegt das Museum zwar gut erreichbar, aber eben etwas außerhalb der Stuttgarter Innenstadt in Zuffenhausen. Direkt drumherum gibt es nicht besonders viel zu entdecken. Man fährt also eher gezielt wegen des Museums dorthin und verbindet den Besuch nicht unbedingt mit einem gemütlichen Stadtbummel.
Unser Fazit zum Porsche Museum Stuttgart
Das Porsche Museum Stuttgart ist, solltet Ihr mit euren Kids in der Stadt sein, definitiv einen Besuch wert. Und ganz ehrlich: Nach dem Besuch versteht man schon ein bisschen besser, warum so viele Menschen von Porsche schwärmen. Am Ende steht man dann doch da und denkt: Okay, so ein Porsche wäre schon nicht schlecht…





