Hamburg mit Kindern – die Wasser-Hafen-Entdecker-Tour Zentrum, Hafen, Speicherstadt & Alsterkanäle

Wir fahren sehr gerne und häufig nach Hamburg und besuchen unsere Freunde, die dort leben. Wir waren schon ´zig Male in der alten Hansestadt und sind jedes Mal von Neuem überrascht, wie viele Ausflugsziele wir noch nicht kennen. Jetzt haben wir mal richtig gesammelt und zwar nicht nur wir allein, Gäste südlich des Weißwurst-Äquators, sondern gemeinsam mit Bloggerin Anna, die den Familienblog Familie Motte schreibt und eine waschechte Hamburgerin ist! 

Hamburg mit Kindern

Ein spannender Rundgang durch Hamburgs Zentrum

Wir beginnen unseren Rundgang am Jungfernstieg und bewundern die schöne Binnenalster mit dem imposanten Vier-Jahreszeiten-Hotel. Dann laufen wir kreuz und quer durch die Straßen Große Bleichen, Neuer Wall, Alter Wall und durch die vielen netten Passagen, bis wir zur Schleusenbrücke gelangen. Hier könnt Ihr, wenn Ihr Glück habt, dem Schleusen von kleinen Booten zuschauen. Anschließend besuchen wir das Rathaus und den Rathausplatz, auf dem oft Veranstaltungen stattfinden. Gemütlich schlendern wir zu einer der Sehenswürdigkeiten Hamburgs schlechthin: den Landungsbrücken. Dort gibt es interessante Souvenirshops mit netten Souvenirs wie Seemannsmützen, Rettungsringen, typische Fischerhemden, etc.

Günstige Hafenrundfahrt

Zu einem echten Hamburg-Besuch gehört natürlich auch eine Hafenrundfahrt. Es gibt unzählige touristische Anbieter, die Touren durch den Hafen anbieten, oft nicht gerade günstig. Unser Tipp: Nehmt von den Landungsbrücken den Fährbus nach Finkenwerder und wieder zurück. So könnt Ihr viel Geld sparen und seht richtig viel: von Containerschiffen über Werften bis hin zu den Container Terminals. Der Fährbus ist im Preis des Tagestickets des Hamburger Verkehrsverbundes inbegriffen.

Geheimnisvolles Museumsschiff

Wieder an den Landungsbrücken angekommen, steht genau gegenüber das Museums-Schiff Rickmer Rickmers, ein altes Segelschiff, das als Museum hergerichtet ist. Eine tolle Entdeckungsreise durch die Schifffahrt-Geschichte! Dort gab es eine Matrosen- und Kapitänskabine zu bestaunen, eine Schiffsküche und Krankenstation sowie auch einen Maschinenraum und eine große Ausstellungsfläche auf dem Unterdeck. Auf dem Rickmer Rickmers könnt Ihr übrigens auch in dem schönen Restaurant essen!

Speicherstadt mit Miniaturwelt – Für Groß und Klein ein Erlebnis!

Anschließend lauft Ihr weiter in die Speicherstadt. Dort haben unsere Kinder einiges bestaunt: Nicht nur die Speicher, sondern auch die neu erbaute Elb-Philharmonie. Als Belohnung für den langen Fußmarsch ging es dann in Hamburgs Miniaturwelt. Hier werden ganze Städte und Landschaften in Kleinformat dargestellt – wie ein riesiges Wimmelbuch mit unzähligen Details und ständigem Wechsel von Tag und Nacht! Wenn Ihr auch vorhabt, dorthin zu gehen, vergesst nicht Euch vorher im Internet einen Slot zu sichern. Die Miniaturwelt ist mittlerweile weltweit bekannt und stark frequentiert!

Die Strandperle am Elbstrand – Urlaubsfeeling pur!

„Wie toll ist das denn? Ein Strand mitten in der Stadt!“, staunten unsere Kinder, als wir uns in die legendäre „Strandperle“ am Elbstrand setzten. Die Strandperle ist ein nettes Café direkt am Strand, so dass unsere Kinder dort im Sand spielen konnten. In früheren Jahren haben wir dort oft gegrillt!

Kanu fahren auf den Alsterkanälen

Am nächsten Tag liehen wir uns ein Kanu am Isekai und machten eine wunderschöne Kanufahrt durch die Alsterkanäle und kurz auf die Binnenalster – quer durch die Stadtteile Winterhude und Eppendorf vorbei an Villen und Gärten. Aus dieser Perspektive hatten wir Hamburg noch nie gesehen! Außerdem machte es unheimlich Spaß zu paddeln – auch wenn wir ab und zu in den Trauerweiden hängen blieben.

Die liebe Anna von Familie Motte hat uns netterweise mit noch mehr Tipps aus Ihrer Heimatstadt Hamburg versorgt. Vielen Dank, liebe Anna! Und hier sind sie:

Piratenspielplatz am Grasbrookpark in der Hafencity

In der Hafencity am Grasbrookpark wartet der wohl schönste Spielplatz Hamburgs auf kleine Abenteurer. Zwischen modernster Architektur, urbanem Großstadtfeeling, der Elb-Philharmonie (die doch tatsächlich fertig geworden ist) und vorbeiziehenden Kreuzfahrtschiffen können kleine Piraten auf dem wunderschön angelegten Spielplatz Klettern, Toben, Rutschen, Schaukeln und das Piratenshiff entern. Unbedingt Wechselsachen einpacken, denn es gibt einen riesengroßen Wasserspielbereich!

Chillen mit Blick auf die großen Pötte

Einen der schönsten Blicke auf die großen Pötte und die Köhbrandbrücke hat man vom Altonaer Balkon. Und während Mama und Papa chillen, können die Kids auf dem Spielplatz toben. Altonaer Balkon, Palmaille 79, 22767 Hamburg.

Treppauf  Trappab im Treppenviertel Blankenese

Wie kleine Schachteln kleben die vielen Häuser direkt am Elbhang. Wer gut zu Fuß ist, sollte unbedingt eine kleine Tour durch die verwinkelten Treppengässchen machen. Die Elbe immer fest im Blick reiht sich hier ein zauberhaftes Haus an das nächste.
Leisten kann man sich so ein Schmuckstück allerdings nicht – die Immobilien hier sind nämlich für Normalsterbliche unbezahlbar.
Wer anschließend vom vielen Treppensteigen hungrig ist, der kehrt nahe des Falkensteiner Ufers „Zum Bäcker“ und genießt eine der köstlichen Waffeln mit Blaubeersauce. Oder schnappt sich ein Alster und verbringt den Nachmittag unter den schattigen Bäumen am Falkensteiner Ufer. Mit Blick auf den Leuchtturm inklusive.

Hirschpark direkt an der Elbe

Wer im Hamburger Westen unterwegs ist, sollte unbedingt einen der schönen Elbparks besuchen. Besonders beliebt ist wohl der Hirschpark. Hier lässt es sich herrlich unter alten Linden spazieren, für Kinder gibt es einen tollen Spielplatz und auch das große Gehege mit Damwild & Pfauen in der Mitte des Parks sorgt immer für große Begeisterung. Die großen Bäume dürfen übrigens auch beklettert werden. Nach dem Spaziergang stärkt man sich bei einer Qualle auf Sand im Witthüs am Eingang des Parks.
Noch mehr Hamburg-Tipps gibt es regelmäßig auf www.familiemotte.de

 

 

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