Die schönsten Tempel in Bangkok mit Kindern: Route, Tipps & unsere Erfahrungen
Wat Pho (Tempel des liegenden Buddha)
Wat Pho war der erste Tempel, den wir uns in Bangkok angeschaut haben, und für den Einstieg in eine Tempeltour könnten wir uns kaum einen besseren Ort vorstellen. Der Tempel des liegenden Buddha gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Bangkok und allein der riesige goldene Buddha ist schon absolut beeindruckend. Mit seinen 46 Metern Länge ist er wirklich ein Highlight, vor allem wenn man direkt davorsteht und erst einmal die vielen Details entdeckt. Besonders schön fanden wir die kunstvollen Verzierungen, vor allem an den Füßen der Statue. Wat Pho gilt außerdem als Wiege der traditionellen Thai-Massage und ist damit nicht nur einer der berühmtesten Tempel in Bangkok, sondern auch kulturell ein besonderer Ort.
Der perfekte Einstieg: riesiger Buddha, erste Tempel-Vibes & richtig gutes Streetfood
Was diesen ersten Stopp für uns aber direkt so gelungen gemacht hat: Rund um den Tempel haben wir an einem kleinen Stand unglaublich lecker gegessen. Es gab Pad Thai und Papayasalat, frisch zubereitet, richtig gut und für wirklich wenig Geld. Genau diese Mischung aus beeindruckender Sehenswürdigkeit und richtig gutem, günstigem Streetfood hat Wat Pho für uns zum perfekten Start in den Tag gemacht.
So schön und eindrucksvoll der Tempel auch ist, ganz in Ruhe erlebt man ihn allerdings nicht unbedingt. Gerade rund um den liegenden Buddha wird man eher durchgeschleust, weil natürlich viele Besucher hierherkommen. Dazu kommt, dass es an manchen Stellen ziemlich eng und voll werden kann. Wenn Ihr also zu Platzangst neigt, solltet Ihr das vorher wissen. Trotzdem lohnt sich der Besuch auf jeden Fall, auch mit Kindern, denn in der Tempelanlage gibt es viel zu entdecken und der riesige liegende Buddha bleibt definitiv in Erinnerung.
Wat Arun (Tempel der Morgenröte)
Wat Arun war für uns der letzte Stopp unserer Tempeltour durch Bangkok – und gleichzeitig unser absoluter Lieblingstempel. Direkt am Chao Phraya gelegen, gehört er zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist schon von weitem ein echter Blickfang. Besonders schön fanden wir, dass man den Tempel ein Stück weit erklimmen darf – genau das hat den Besuch für uns noch einmal besonderer gemacht. Die steilen Stufen sind zwar eine kleine Herausforderung, aber oben wird man mit tollen Ausblicken und ganz neuen Perspektiven auf die aufwendig verzierten Türme belohnt. Gerade im Vergleich zu den anderen Tempeln hat sich der Besuch hier für uns deutlich freier und weniger wie ein reines „Durchschleusen“ angefühlt.
Unser Lieblingstempel am Fluss – wenn die Menschen noch interessanter sind als der Tempel
Fast noch skurriler als der Tempel selbst war für uns allerdings das, was rundherum passiert ist: Überall standen Fotografen, die thailändische Familien und Paare fotografiert haben, die in traditionellen Kleidern unterwegs waren, aufwendig geschminkt und richtig geschniegelt. Das zu beobachten, war fast genauso spannend wie der Tempelbesuch selbst und hat Wat Arun für uns noch einmal zu etwas ganz Besonderem gemacht. Genau diese Mischung aus beeindruckender Architektur, Flusskulisse und diesen kleinen, unerwarteten Momenten macht Wat Arun für uns zu einem echten Highlight in Bangkok.
Wat Phra Kaew – Pflichtprogramm mit kleinen Einschränkungen
Der Wat Phra Kaew gehört ganz klar zu den absoluten Must-sees in Bangkok. Hier befindet sich der berühmte Smaragd-Buddha – eines der wichtigsten religiösen Heiligtümer Thailands. Aber: Genau hier lohnt es sich, die Erwartungen ein bisschen anzupassen. Der eigentliche Smaragd-Buddha ist nämlich überraschend klein und sitzt relativ weit oben im Raum. Dazu kommt, dass es im Inneren meist sehr voll ist. Ihr steht an, werdet zügig durchgeschleust und habt oft nur einen kurzen Moment, um überhaupt einen Blick zu erhaschen. Gerade mit Kindern kann das schnell etwas stressig werden – vor allem, wenn man sich auf ein „großes Highlight“ im Inneren eingestellt hat.
Was uns aber wirklich umgehauen hat, ist die Anlage selbst. Die Gebäude rund um den Tempel sind unglaublich reich verziert, voller goldener Details, Farben und kunstvoller Ornamente. Der Besuch lohnt sich absolut – aber vor allem wegen der beeindruckenden Architektur außen, nicht wegen des kurzen Blicks auf den Buddha.
Zu guter Letzt: Tipps für Eure Tempeltour in Bangkok
Bevor Ihr Eure Tempeltour durch Bangkok startet, gibt es ein paar Dinge, die Euch den Tag deutlich entspannter machen. Wir sind ganz klassisch mit dem Tuktuk unterwegs gewesen – das gehört irgendwie einfach dazu und ist gerade für kürzere Strecken zwischen den Tempeln super praktisch (auch wenn Ihr den Preis vorher unbedingt verhandeln solltet).
Was Ihr auf jeden Fall dabeihaben solltet: genug zu trinken. Gerade bei den Temperaturen in Bangkok wird es schnell richtig heiß, und in den Tempelanlagen selbst gibt es nicht immer direkt Möglichkeiten, etwas zu kaufen. Auch bei der Kleidung solltet Ihr vorbereitet sein: Schultern und Knie müssen bedeckt sein, sonst kommt Ihr in viele Tempel gar nicht erst rein.
Ein kleiner, aber wirklich wichtiger Tipp aus eigener Erfahrung: Zieht Schuhe an, die Ihr schnell an- und ausziehen könnt. Ihr müsst sie in den Tempeln ständig ausziehen – gefühlt zehnmal pro Tempel – und seid froh, wenn das unkompliziert geht. Genau diese kleinen Dinge machen am Ende einen großen Unterschied und sorgen dafür, dass Ihr Eure Tempeltour durch Bangkok richtig genießen könnt.


