Prag – die Goldene Stadt mit Kindern erleben Ein Gastbeitrag von Annabelle Meinhold

Seit unser Sohn in der Schule ist, machen wir jedes Jahr einen Städtetripp. Dieses Jahr wollten mein Mann und ich in unseren eigenen Jugenderinnerungen schwelgen: in Prag. Mein Mann war nach dem Abitur mit Interrail in Prag, ich kurz nach der Wende 1991 als junge Erwachsene beim „Prager Winter“. Der „Prager Winter“ ist ein Kulturprogramm vorwiegend für Touristen, das alle großen und berühmten tschechischen Ensembles in Prag vereint, bevor diese auf Gastreisen gehen. Prag mit Kindern zu entdecken ist einfach wunderbar: Die Highlights der Stadt liegen alle nah beieinander und sind zu Fuß, mit der Tram oder dem Bus zu erkunden.

Prag – die Goldene Stadt mit Kindern erleben

Allgemeines

Drei bis vier Tage sind perfekt, um die Stadt , dessen Zoo und das berühmte Schloss Troja zu besuchen. Während des Stadtbummels haben wir immer nach urigen Restaurants mit leckeren Speisen zum Abendessen Ausschau gehalten. Tagsüber haben wir eher eine Kleinigkeit auf die Hand genommen: Unser Sohn hat für sich die „Tredliks“ entdeckt, ich hatte am Fuße des Goldenen Gässchens leckere frittierte Kartoffelscheiben auf einem Spieß mit Käse. Oder Ihr besucht eine der vielen Shoppingcenter, in denen es auch unzählige Schnell-Restaurants oder Backshops gibt. Empfehlenswert, da zentral erreichbar ist das Palladium am Platz Namesti Republiky beim Pulverturm.

Auf einer Bootstour auf der Moldau lernt Ihr die Stadt vom Fluss aus kennen. Durch ihr weit verzweigtes Netz an Straßenbahnlinien können auch immer wieder Teilstrecken mit der Straßenbahn zurückgelegt werden. Mit der Nummer 22 lässt sich ganz Prag erkunden. Wir empfehlen Euch, in die Nummer 15, 18 oder 17 umzusteigen und beispielsweise an der Moldau Richtung Altstädter Ring entlang zu fahren. Je nachdem, wie weit Ihr Eure Sightseeing-Tour ausdehnen wollt, lohnt es sich, ein Mehrtagesticket zu kaufen (310 Kronen für Erwachsene, für Kinder gibt es nur Tagestickets). Dann müsst Ihr nicht bei jeder Fahrt Kleingeld zücken und eine Fahrkarte kaufen.

Wir haben gleich am Anfang unseres viertägigen Aufenthaltes Geld an einem Bankomat gezogen, um Kleinigkeiten in Kronen zahlen zu können. Größere Beträge, Eintritte und Abendessen haben wir mit EC-Karte gezahlt.

Indidviduelle Unterkunft und angehme Anreise

Letztes Jahr – in London – probierten wir anstatt Hotelübernachtung ein Apartment aus. Das war ein tolles Erlebnis!  Wir kamen uns nicht wie Touristen vor, sondern fast wie Einheimische. Vorteil: Fürs Frühstück konnte sich jeder das kaufen, was er am liebsten isst, sich im Pyjama an den Tisch setzen und nicht am Buffet um die besten Plätze und Häppchen kämpfen.

So wollten wir es auch in Prag halten. Wir schauten im Internet, welche Apartments Prag anzubieten hat. Ins Auge sprang uns der Anbieter 4 Arts Suites, dessen Apartmenthaus direkt ums Eck von Pulverturm und Josephstadt liegt. Das Haus hat eine Rezeption, die tagsüber besetzt ist und die Apartments werden jeden Tag gereinigt. Die Apartments sind absolut empfehlenswert, großzügig geschnitten, attraktiv eingerichtet – alle nach tschechischen Komponisten oder Autoren. Bei Fragen und für Empfehlungen steht Euch immer ein einheimischer Ansprechpartner bereit.

Ein weiterer Tipp: Die Anreise mit dem Bus – ohne Zwischenstopp und pünktlich! Zuerst hatten wir überlegt, mit dem Auto zu fahren, aber allein das Parkhaus hätte uns mehr gekostet als die gebuchte Busfahrt. Flixbus und DB Bus fahren von München (Hackerbrücke, ZOB) direkt zum Prager Bahnhof – mehrmals am Tag. Der DB Bus ist um einiges günstiger. Wir haben zu dritt hin und zurück gerade einmal 79,00 € gezahlt. Nachdem wir so lange wie möglich in Prag sein wollten, haben wir den DB Bus zu Beginn unserer REise um 7.35 Uhr genommen und sind in Prag gegen 13.00 Uhr angekommen. Zurück ging es um ca. 17.00 Uhr. Beide Busfahrten erlebten wir im Doppeldecker mit Sitzen in der ersten Reihe und somit Panoramablick. Da der Bus bis zum Prager Bahnhof quer durch die Innenstadt fährt, hat man bereits herrliche Blicke auf die Burganlage Hradschin, die Moldau, das Nationaltheater mit seinem goldenen Dach und die Nationalgalerie.

Ein halber Tag für Josephstadt mit Judenviertel und Altstädter Ring

Perfekt für den Einstieg: Josephstadt mit Judenviertel – wundervolle Cafés, Restaurants, berühmte Einkaufsstraße mit Top-Läden. Ältstädter Ring mit Teyn-Kirche und Astronomischer Uhr am Rathausturm.

Die Stadt begrüßte uns mit Sonnenschein und Wärme. Wir fuhren die Woche nach Ostern, so dass in Prag immer noch auf vielen Plätzen kleine Ostermärkte zu finden waren – mit einheimischen Leckerbissen (empfehlenswert der Prager Schinken mit Brot) und Handwerk. Wer gerne österlich schmückt, sollte sich vor Ort unbedingt die handbemalten Ostereier für umgerechnet 1 € (25 Kronen) das Stück gönnen.

Nachdem der Bahnhof recht zentral liegt und unser Appartement nur 14 Gehminuten entfernt gelegen war, beschlossen wir, zu laufen. Prag hat vor allem in der Innenstadt noch seine alte Bausubstanz erhalten – mittelalterliche Fassade und kleine Plätze wechseln sich mit Gründerhäusern und großzügigen Straßen ab. Das Stadtbild erinnert teilweise an Wien und Paris. Vor allem die Josephstadt wirkt sehr französisch. Dort finden sich viele nette Restaurants, gehobene Modegeschäfte (Pariser Straße) und das berühmte Judenviertel.

Absolut sehenswert ist der Alte Jüdische Friedhof, die Spanische Synagoge und die Alte-Neue-Synagoge. Am Alten Jüdischen Friedhof (zugänglich über Straße Siroka) kann man sich für verschiedene Touren entscheiden. Der Friedhof ist der bedeutendste jüdische Friedhof Europas – bis zu 12 Gräber liegen dort übereinander, da die Juden ihren Friedhof laut Gesetz nicht erweitern durften. Wir haben uns für Tour 2 durch das Jüdische Viertel entschieden – je 300 Kronen pro Erwachsener, 160 Kronen pro Kind und konnten damit alle Ausstellungsorte besichtigen – außer die Alte-Neue-Synagoge. In meinen Augen reicht es, das günstigste Paket auszuwählen. Denn viele Ausstellungsorte sind zwar interessant, um in die jüdische Geschichte und Gesellschaft einzutauchen, aber für Kinder doch zu anspruchsvoll. Beeindruckend ist der Jüdische Friedhof mit seinen 12.000 kreuz und quer liegenden Grabsteinen und dem herrlichen alten Baumbestand. Man betritt den Friedhof über eine Gedenkstätte (ehemalige Synagoge), deren Wände mit den Namen der im Konzentrationslager getöteten tschechischen Juden übersät ist. Tief traurig und nachdenklich stimmen auch die Kinderzeichnungen in einem extra Raum, die das Leben im Konzentrationslager beschreiben

Ebenfalls empfehlenswert: In der Maisel-Synagoge (Museum) befindet sich ein Modell von Prag mit dem Judenviertel. Auf einer Großbildleinwand erlebt Ihr sogar einen Flug durch das Viertel zu seiner Hoch- Zeit im 16. Jahrhundert. Von der Maisel-Synagoge sind es nur ein paar Geh-Minuten zum Altstädter Ring, dem berühmtesten Platz Prags mit Blick auf die Doppeltürme der Teyn-Kirche und dem Rathaus mit der astronomischen Uhr. Leider wird die Uhr aktuell restauriert, so dass sie nicht sie, sondern nur ihr Bild zu bewundern ist. Am besten stellt man sich in die Mitte des Platzes und dreht sich einmal im Kreis. Der Rundum-Blick auf die reich verzierten Fassaden der Paläste und Bürgerhäuser lässt Euch den Atem stocken.

Dass der Altstädter Ring Dreh- und Angelpunkt der Stadt ist, lassen Euch die Menschenmassen spüren. Prag scheint auch für Schulklassen ein beliebtes Ausflugsziel zu sein. Überall begegnet man jungen Menschen, die Innenstadt, Karlsbrücke und Kleinseite (Stadtviertel unterhalb des Burgbergs) erkunden.

Wer nun die gotische Teyn-Kirche besuchen möchte, findet entlang der Häuserfassade, die die Teyn-Kirche umgibt, einen schmalen Eingang neben einem Restaurant. Unser Tipp: Wir sind zuerst durch die Tynska-Gasse gelaufen. Von dort können Besucher durch den Ticketshop hindurch zur Teyn-Kirche gelangen. Wer die Gasse bis zum Ende geht, kommt auf einen abgeschiedenen Platz mit wundervollen kleinen Manufakturen: Schreibwaren, Glasbläserschmuck, Vasen und Lampen sowie herrliche Seifen und Lotionen. Wirklich sehenswert!

Ein weiterer Tipp: Sehr nett ist auch der Aufstieg auf den Pulverturm, der eine schöne Aussicht über die Stadt bietet!

Auf die Hradschin (Burg), Kleinseite und Petrin-Berg mit „Kleinem Eifelturm“

Hradschin – Burganlage mit Veitsdom und Goldenem Gässchen. Kleinseite mit Petrin-Berg und Aussichtsturm (kleiner Eifelturm). Karlsbrücke über die Moldau.

Unseren zweiten Tag begannen wir ohne Frühstück. Denn wir wollten unbedingt das empfohlene Bagles-Café (Bohemia Bagel, Lázeňská 282/19) ausprobieren, in der Kleinseite, gleich ums Eck der Karlsbrücke. Wir sind mit der Tram 15 von unserem Platz Namesti Republiky bis ins Herz der Kleinseite gefahren (Molastranska Namesti) – zur Nikolaus-Kirche. Das Bagel-Café wird von einem Amerikaner geführt, der die Bagel-Kultur nach Tschechien gebracht hat. Es gibt dort ein leckeres und günstiges Frühstück mit verschiedenen Bagels und Zutaten sowie Kaffee so viel man will. Da Bohemia Bagel Frühstück für die Gäste eines angeschlossenen Hotels bietet, ist es schwer, einen Platz zu bekommen. Am besten nach 10.00 Uhr dort auftauchen.

Danach sind wir über die Hauptstraße Nerudova zur Burg aufgestiegen. Auf halbem Weg hinauf liegt das Lebkuchen-Museum. Eine bunte Welt aus Lebkuchen, wundervoll inszeniert und dekoriert. Dort kann man auch selbst Lebkuchen gestalten (ohne Anmeldung), probieren und Kindergeburtstage feiern. Einfach zauberhaft! Hier solltet Ihr unbedingt einen Zwischenstopp einlegen.

Hoch über der Kleinseite und über Prag – von weitem sichtbar – liegt die Burg, Hradschin genannt. Sie ist ein Komplex aus Palästen, kleinen Häusern (Goldenes Gässchen) und als Zentrum der berühmte Veitsdom. Für die Burganlage sollte man gut zwei Stunden einplanen. Man erreicht sie entweder zu Fuß über die Kleinseite oder per Tram 22 vom Platz Pohorelec aus. Die Burganlage betritt man dann beim Palais Schwarzenberg. Dort gibt es eine Sicherheitsschleuse. Gegenüber dem Portal des Veitsdoms haben wir uns die Eintrittskarten geholt. Ein Tipp: Wer die Burg über die Stufen Stare Zamecke Schody zum Goldenen Gässchen betritt, umgeht die Touristenschlangen an den Kassen.

Auch bei der Burg gibt es verschiedene Touren, die man kaufen kann. Wir haben uns für Tour B zu 500 Kronen für die Familienkarte entschieden. Sie bietet Eintritt zum Veitsdom, dem Alten Königspalast, der Georgsbasilika und dem Goldenen Gässchen. Früher war das Goldene Gässchen frei zugänglich, jetzt muss man durch eine Schranke.

Sehr schön ist auch die Ausstellung der Ritterrüstungen und der Folterkammer im Goldenen Gässchen. Man betritt sie unmittelbar, wenn man von der Burg ins Goldene Gässchen gelangt. Sie befindet sich im 1. Stock der Arbeiterhäuschen. Kinder können dort auch Armbrust schießen.

Wer sich die Kosten sparen möchte, kann den Veitsdom auch ohne Eintrittskarte betreten, muss aber hinter einer Absperrung stehen bleiben-die Sicht ins Hauptschiff ist trotzdem ausreichend. Die Burganlage ist für Bummler bis 22 Uhr geöffnet, die Gebäude sind jedoch nur bis 16.00 (Winter) oder 17.00 Uhr (Sommer) kostenpflichtig zu betreten.

Sehr schön ist auch der Alte Königspalast. Von dort hat man eine herrliche Sicht auf die andere Moldauseite mit ihren hübschen Fassaden und die Karlsbrücke. Nach der Burganlage bietet sich noch ein Gang zum Kloster Strahov und der Loreta-Kirche an. Das Kloster liegt ruhig hinter der Gasse, die zum Schwarzenberg Palais führt. Durch eine schmale Stiege gelangt man in den Klosterbereich.

Von dort lässt sich auch der Petrin-Berg mit seinem kleinen Nachbau des Eiffelturms (63,5 Meter) verbinden. Ihr solltet unbedingt den Turm über die 299 Stufen besteigen oder mit dem Aufzug hinauf fahren (Kosten: 80-150 Kronen). Der 360-Grad-Ausblick ist fantastisch. Der Eiffelturm liegt mitten im Grünen. Im Erdgeschoss gibt es ein kleines Café. Gleich daneben befindet sich ein Spiegel-Irrgarten (mit Eintritt). Leider fuhr die Seilbahn nicht, so dass wir eine Irrfahrt zum Petrin-Berg hatten (mit dem Bus 176 ab Platz Namesti Kinskych) bis zum Strahov-Fußballstadion – ehemals größte Stadion weltweit für bis zu 225.000 Zuschauer. Nach dem Ausstieg  solltet Ihr unbedingt der Beschilderung „Zahnradbahn“ folgen, nicht Google-Maps! Dessen Weg führt entlang des Stadions zum Aussichtsturm, der von dort zwar sichtbar ist, aber hinter einer Mauer liegt, die keinen Zugang hat.

Nach dem Aussichtsturm sind wir den Serpentinen durch die Parkanlage bis zur Ujezd Straße gefolgt. Am Fuße des Berges gibt es einen tollen Spielplatz zum Klettern und Ball spielen. Unser Sohn hat gleich die Bekanntschaft einheimischer Jungs und Mädels gemacht, die dort Fußball spielten.

Die Karlsbrücke über die Moldau und deren Wege dorthin sind immer überlaufen. Ihr solltet sie unbedingt abends nach Sonnenuntergang besuchen und die herrliche Stimmung mit grandios beleuchtetem Hradschin genießen. Auch steht hier die Nepomuk-Statue. Der Leichnam Nepomuks wurde der Legende nach von dieser Brücke in die Moldau geworfen. Wenn man sie anfasst, bringt es Glück!

Ihr könnt Eure Kinder auf der Karlsbrücke porträtieren lassen. Einige Künstler haben wirklich Talent! Auf der Kleinseite gibt es die berühmte John Lennon Wall, ein beliebtes Fotomotiv bei Touristen. In direkter Nähe befinden sich sehr schöne Cafés und Restaurants.

Ein besonderer Zoo mit Schloss Troja

Zoo – mit exotischen Tieren, großzügigen Gehegen, günstigem Essen, Sessellift und tollem Kletter-Spielplatz. Schloss Troja mit Gartenanlage und Labyrinth (neben Zoo).

Wir sind absolute Zoo-Fans – ein Besuch des Stadtzoos gehört bei uns dazu. Der Zoo wurde uns wärmstens von Freunden empfohlen. Er liegt seit 2014 nicht mehr am Ufer der Moldau, sondern in Hanglage. Er wurde immer wieder überflutet, so dass die Tiere nun einen sicheren Platz oberhalb der Moldau erhalten haben. Wer den Zoo besuchen will, fährt am besten mit der U-Bahn Linie C bis Nádraží Holešovice und von dort mit dem Bus 112, Endstation Zoo. Wir wollten eigentlich mit dem Boot fahren, aber leider war das Schiff Anfang April noch nicht in Betrieb. Der Eintritt liegt bei 200 Kronen für Erwachsene und 150 Kronen für Kinder von 3 bis 15 Jahren. Es gibt auch eine Familienkarte für 600 Kronen, die sich aber nur für Familien mit 2 Kindern lohnt.

Das Besondere am Zoo: Man erreicht die obere Ebene des Zoos entweder über Serpentinen oder einen Einser-Sessellift. Der kostet einen kleinen Aufpreis. Das lohnt sich aber, da man einen herrlichen Blick auf die Gehege hat! Und entspannt oben ankommt. Der Zoo hat durchaus Tiergattungen, die man nicht in jedem Zoo findet. Hyänen, eine riesige Auswahl an exotischen Raubkatzen, großzügige Gehege wie den Indonesischen Dschungel, ein tolles Elephanten-Tal oder die afrikanische Savanne. An vielen Punkten gibt es kleine Restaurants. Wir waren am höchsten Punkt am Observationsturm und haben günstig Schnitzel in Cornflakes-Panade mit Pommes gegessen. Für die Kinder gibt es auch viele Spielplätze – die größeren haben ihren Spaß im Klettergarten hinter dem Bororo-Reservat.

Für den Zoo sollte man durchaus vier Stunden einplanen. Wer dann noch Lust hat, dem empfehlen wir das Schloss Troja mit seiner rot-weißen Fassade aus dem 17. Jahrhundert. Eintritt zahlt man nur für die Innenräume, der großzügig angelegte Garten mit einem Labyrinth ist kostenfrei.

Am letzten Tag haben wir mit der Tram 22 eine Fahrt durch Prag gemacht und uns einfach nochmal durch die Kleinseite, über die Karlsbrücke zum Altstädter Ring treiben lassen.

Unsere Shopping & Essens-Tipps

  • Tredlnik auf die Hand – berühmte Süßspeise (ähnelt unserem Baumkuchen) in Hohlform – wird auf Stöcken gebacken und ummantelt mit Zucker-Zimt und/ oder Nüssen. Und lässt sich mit Eis, Sahne, Früchten oder pur genießen.
  • Besuch im Lebkuchen-Museum auf der Kleinseite – dort kann man staunen, probieren, selbst verzieren.
  • Shoppingmalls, z.B. beim Pulverturm – dort findet man auch eine große Auswahl an Schnell-Restaurants
  • Die Böhmische Küche ist bekannt für ihr Gulasch mit Knödeln – besonders lecker und für eines Mittagessen geeignet ist das Gulasch im Brotteig.
  • Empfehlen können wir die Brauerei-Gastätte U Medvídků (Nähe Nationaltheater) und auf der Kleinseite das Restaurant Černý Orel mit schönem Innenhof (nur Barzahlung möglich, Bankautomat im Hof).
  • Prager Schinken an den Ständen in der Innenstadt – vor allem in der Straße zur Karlsbrücke
  • Ruhiger Platz hinter der Teyn-Kirche mit herrlichen „Manufakturen“
  • Wunderschöne und preiswerte Holzschnitzereien, z.B. für Weihnachten, gibt es bei Amadea (mehrmals in Prag, z.B. Nähe Karlsbrücke in der Altstadt).
  • Unbedingt mal vorbeischauen solltet Ihr im Hamleys. Londons größtes Spielwarengeschäft hat in Prag einen Ableger, dort können Kinder viele Spielsachen ausprobieren und bekommen sie von Hamleys-Mitarbeitern vorgestellt
  • Für eine kurze Ruhepause bietet sich der Frantiskans Garten an, ein versteckter, von Häusern umschlossener Park beim Wenzelsplatz
  • Wenzelsplatz – die Shoppingmeile von Prag mit Blick auf das Nationalmuseum
  • Prag ist bekannt für seine berühmten Marionetten Spejbl + Hurbínek (eigenes Theater), Laterna Magika und Jazz. Wer also Zeit hat, sollte abends Kultur genießen.

Die Autorin: Annabelle Meinhold ist freie PR-Beraterin in München und reist sehr gerne mit Mann und Sohn (10 Jahre alt). Gemeinsam entdecken sie Städte (neu), Urlaubsparadiese und Ausflugsziele ins Voralpenland.

Vielleicht interessiert Euch auch ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.