Winterurlaub in Südtirol – Pustertal Familienskifahren im Skigebiet "Drei Zinnen"




Reisekooperation

Unsere vierköpfige Familie wollte dieses Jahr ihren Skiurlaub im Pustertal verbringen. Genauer gesagt in Sexten, am Fuße der Dolomiten, um das Skigebiet der Drei Zinnen zu erkunden. Und was sollen wir sagen? Es war einfach traumhaft! Aber lest selbst.

Winterurlaub in Südtirol – Pustertal

Anreise über den Brenner

Für die Fahrt von München nach Sexten hatten wir die Route über Garmisch in das norditalienische Urlaubsörtchen gewählt. Der Weg nach Südtirol ist zwar etwas weiter als in manch anderen Skiort, dafür landschaftlich spannend und sehr kurzweilig. Als wir Sexten nach einer kurzen Cappuccinopause am Brenner erreichen, begrüßt uns ein stahlblauer Himmel, Sonnenschein und die frisch verschneiten Dolomiten. Schöner kann ein Empfang am Skiort nicht sein.

Das Skigebiet

Bei schönstem Sonnenschein und Schnee bedeutete es für uns, sofort auf die Bretter zu steigen und das Skigebiet erkunden. Auf uns warteten über 100 Pistenkilometer, schöne Almen und die Südtiroler Herzlichkeit.

Für jeden von uns bot das Skigebiet Drei Zinnen tolle Voraussetzungen. Die Pisten waren wunderbar breit zum Carven und zwischendrin fanden wir neben der Piste auch eine Buckelpiste, die zum Wedeln einlud. Einige Funparks und eine Rennstrecke mit Zeitmessung ließ die Herzen unserer Kinder höher schlagen. Für jeden Könner war etwas geboten: leichte blaue Pisten, etwas anspruchsvollere Pisten bis hin zu einer schwarzen Abfahrt mit 72% Gefälle. Wenn einem da der Stock aus der Hand fliegt, rutscht er bis zum Pistenende.

Ein großes Plus war der Verbund der Skilifte, so konnten wir ohne Probleme von der Talstation Signaue über den Stiergarten zum Monte Elmo und wieder zurück fahren. Auch ab der Talstation Signaue hoch zur Rotwand führte die Piste über einen wunderschönen Ziehweg (Skiweg 1,) zwischendrin bei zu viel Steigung über einen langen Zauberteppich, zum Kreuzbergpass und wieder zurück zur Signaue über den (Skiweg 3).

Zwischendrin mussten wir immer wieder das traumhafte Panorama und die unberührte Natur des UNESCO-Welterbe der Dolomiten genießen.

Aufgrund der vielen Gondeln würden wir das Skigebiet besonders Familien mit Kindern empfehlen, die auf den Skiern sicher unterwegs sind und die Ski selber an- und ausziehen können. Für Kinder, die noch ein wenig Übung brauchen, eignen sich die Lifte in Moos und Waldheim.

Hütteneinkehr mit Spielplätzen – für Skifahrer und Fußgänger

Während der Mittagspause waren die Kinder rund um die Hütten auf Erkundungstour. Einige Hütten hatten Spielplätze direkt am Haus oder sogar Pferde:

  • Die Hahnspielhütte befindet sich im Skigebiet des Monte Elmo
  • Die Lärchenhütte erreicht man auf halber Abfahrtsstrecke des Monte Elmos Richtung Stiergarten bzw. auf der Talabfahrt nach Sexten. Dort weiden sogar Pferde hinter dem Haus.
  • Die Rotwandwiesenhütte die Hütte befindet sich auf der Bergstation an der Rotwand. Im Winter stehen den Kinder große Reifen zum Rutschen zur Verfügung, der Spielplatz ist gleich neben der Sonnenterrasse.
  • Gegenüber dem Helmrestaurant an der Bergstation Monte Elmo befindet sich eine ganze Spielstadt aus Holz für Kinder.

Kleiner Tipp: Eltern mit kleinen Kindern oder einem Kinderwagen müssen nicht zuhause bleiben, sondern können hier die Berge von oben bestaunen. Mit der großen Gondel von Sexten aus erreicht man die Bergstation am Monte Elmo. Die sonnige Terrasse des Helmrestaurants lädt zum Sonnenbaden ein.

Der Hennstoll ist in der Signaue und mit dem Auto, zu Fuß oder mit den Skiern erreichbar. Neben der Hütte ist ein kleiner Spielplatz.

Rentiere füttern und Rodeln

Ein weiteres Highlight für Kinder war die Rentierfütterung, die in den Wintermonaten Montag und Donnerstag Nachmittag an der Bergstation Rotwand stattfindet. Wir konnten die Tiere aus nächster Nähe bestaunen und mit etwas Glück auch füttern. Hier oben befindet sich das einzige Rentierrudel Italiens. Wenn man außerhalb der Fütterung auf der Rotwand ist, kann man durch das Gehege einen Blick auf die wunderschönen Tiere erhaschen.

Wem der Schnee noch nicht genug ist, dem empfehlen wir eine Rodelfahrt auf einer eigenen Rodelstrecke neben der Skipiste. Start ist am Fuße der Gondel in Bad Moos. Am Kassenhaus kann man die Tickets lösen und erhält einen Rodel, dann geht es mit der Gondel hinauf zur Rotwand. Oben angekommen befindet sich in Laufnähe die Rudihütte, in die man noch einkehren kann, bevor man einen schönen, langen Weg bergab rodelt.

Die Skipisten waren trotz der vielen Sonnentage bestens präpariert, selbst die langen Ziehwege. Den Skiweg 3 (vom Kreuzbergpass bis zur Signaue) empfehlen wir nur bei ausreichendem Schnee. Die Tage in Sexten sind viel zu schnell vergangen. Wir freuen uns bald wieder zu kommen.

Vielen Dank für die Koooperation mit der Bergbahn Drei Zinnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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